09.03.2016

Wie heißen Sie?
Diethard Weigt

  • Was ist Ihr erlernter Beruf?

Mein Erlernter Beruf ist Schriftsetzer.

  • Wie lange sind sie schon Schiedsrichter?

Seit 1975, also seit schon 30 Jahren.

  • Wie sind sie gerade auf dieses Hobby gekommen?

Da ich selbst Fußball gespielt habe und mich manchmal (auch des Öfteren), über Schiedsrichterentscheidungen geärgert habe, wollte ich es besser machen, deshalb bin ich zu diesem Hobby gekommen.

  • War es schwierig, für sie Schiedsrichter zu werden?

Nein, es war nicht schwer, da damals auch schon Schiedsrichtermangel herrschte, habe ich mich zu einem Anwärterlehrgang angemeldet und gleich bestanden. 

  • Wieso haben Sie sich gerade für das Amt des Schiedsrichters entschieden?

Ich habe sonntags Fußball gespielt und dabei  bei meinem Stammverein ein Schiedsrichter gefehlt hat habe ich das Amt des Schiedsrichter ausgeübt und dann am Samstag gepfiffen.

  • Ist es für sie etwas Besonderes, Schiedsrichter zu sein?

Ja, da ich auf dem Platz die Entscheidungsgewalt habe. Was ich entscheide wird gemacht.

  • Beeinträchtigt die Tätigkeit als Schiedsrichter Ihr Berufs- und Privatleben?

Die Tätigkeit als Schiedsrichter  beeinträchtigt mich nicht da ich Single und Rentner bin.

  • Üben Sie eine weiter ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Fußball aus?

Nein, zurzeit leider nicht.

  • Was war ihr Größtes Erlebnis?

Ich war mit Prof. Dr. Umbrach als Schiedsrichter Assistent beim Spiel Eintracht Braunschweig gegen VFB Oldenburg im Eintrachtstadion vor 800 Zuschauern dabei.

  • Nachdem die Behandlung eines verletzten Spielers abgeschlossen ist, will dieser im Bereich des Assistenten 1 wieder das Feld betreten. Trotz Rufens des Assistenten reagiert der Schiedsrichter nicht. Deshalb schickt der Assistent den Spieler von sich aus auf das Spielfeld. Dies wiederum erkennt der Schiedsrichter, unterbricht das Spiel und will diesen Spieler verwarnen. Der Assistent informiert nun den Schiedsrichter, dass er dem Spieler erlaubt hatte, auf das Spielfeld zurückzukehren. Wie reagiert der Schiedsrichter jetzt?

Schiedsrichter-Ball. Da es sich hierbei um einen Fehler des Schiedsrichter-Teams handelt, kann die Mannschaft nicht „Leidtragender“ sein. So muss jeder Assistent aber auch Spieler wissen, dass es nur dem Schiedsrichter erlaubt ist, einem Spieler den Wiedereintritt zu gestatten. In diesem Fall ist auch auf eine Verwarnung zu verzichten, da ein Regellücke seitens des neutralen Assistenten vorlag.

Seite zuletzt aktualisiert am: 23.09.2016

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