Wie heißen Sie?
Niklas Dehning

  • Was ist Ihr erlernter Beruf?

Ich bin noch Schüler und lege in diesem Jahr mein Abitur ab.

  • Wie lange sind sie schon Schiedsrichter?

Mittlerweile sind es fünfeinhalb Jahre.

  • Wie sind sie gerade auf dieses Hobby gekommen?

Ich habe früher schon selbst aktiv Fußball gespielt, aber wollte auch noch einmal etwas Neues machen. Da ich dem Sport aber treu bleiben wollte, habe ich mich dann für das Amt des Schiedsrichters entschieden.

  • War es schwierig, für sie Schiedsrichter zu werden?

Nein, denn ich habe bereits in der Grundschule den Schiri gemacht. Als ich dann 12 wage konnte ich endlich das in Angriff nehmen, was ich bereits vor hatte auszuprobieren. Der Ehrgeiz und die Begeisterung waren daher eigentlich schon immer da.

  • Wieso haben Sie sich gerade für das Amt des Schiedsrichters entschieden?

Neben der anderen Perspektive, die ich auf den Fußball haben konnte, wollte ich mir selbst auch eine neue Herausforderung stellen. Man kann bei der Schiedsrichterei, gerade auch mit dem Blick auf die eigene Persönlichkeit, viel dazu lernen, aber auch seine Grenzen kennenlernen.

  • Ist es für sie etwas Besonderes, Schiedsrichter zu sein?

Ich finde schon. In jedem Falle auch aus dem Grund, dass man in seinem Gespann und mit den Kollegen eine regelrechte Familie hat, die zusammensteht. Dazu kommt, dass man durch die vielen Erfahrungen auch für den Alltag und das Leben lernt und trotzdem im Fußball immer mittendrin ist.

  • Beeinträchtigt die Tätigkeit als Schiedsrichter Ihr Berufs- und Privatleben?

Manchmal schon, so muss sich zum Beispiel meine Freundin mit dem Hobby arrangieren. Aber mit der richtigen Planung ist es nicht sehr schlimm und wenn man wieder auf dem Platz steht merkt man: Der Einsatz und die Zeit lohnen sich!

  • Üben Sie eine weiter ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Fußball aus?

Ich bin seit dieser Saison auch im Lehrstab und als stellvertretender Lehrwart tätig. Es ist sehr interessant, sich auch auf Ebene der Ausbildung und Förderung mit der Schiedsrichterei zu beschäftigen.

  • Was war ihr Größtes Erlebnis?

Besonders war für mich in der Einsatz im Maschstadion beim Spitzenspiel der vergangenen Saison, wo wir vor fast 800 Zuschauern unter Flutlicht gespielt haben und das A-Pokalfinale der Herren im vergangenen Sommer. Aber abgesehen davon ist jedes Spiel immer etwas ganz Besonderes.

  • Der Strafstoßschütze spielt den Ball seitlich nach Vorn. Nach dem der Ball gespielt  wurde rennt ein Mitspieler der sich vor dem Ball befand nach der Ausführung, in den Strafraum und schießt den Ball in das Tor. Entscheidung?

Tor und Anstoß, da der Ball bei einem Strafstoß  nur nach vorne und in einer Bewegung  gespielt  werden muss. Des weiteren dürfen die restlichen  Spieler  erst den Strafraum betreten wenn der Ball gespielt wurde. Vor dieser Abgabe müssen sich alle restlichen  Spieler an den min. Abstand von 9.15m (der halb-kreis am Strafraum) halten, vor der Strafraum Line sich befinden und sich vor dem Ball aufhalten.  

Seite zuletzt aktualisiert am: 23.09.2016

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