Wie heißen Sie?
Ann-Kathrin Brandes

  • Was ist Ihr erlernter Beruf?

Fitnessökonom

  • Wie lange sind sie schon Schiedsrichter

Seit Januar 2009

  • Wie sind sie gerade auf dieses Hobby gekommen?

Ich spiele selbst seit meinem 6.Lebensjahr Fußball und bin dem Sport somit schon sehr lange verbunden. Außerdem bin ich zufällig durch ein Spiel der E-Jugend in die Schiedsrichtertätigkeit reingerutscht, welches ich spontan  geleitet habe. Ich war als Zuschauer vor Ort, bis mich die Betreuer des Heimvereins ansprachen, ob ich nicht dieses Spiel pfeifen könne, damit nicht immer selbst die Trainer oder Eltern dieses übernehmen müssen.

  • War es schwierig, für sie Schiedsrichter zu werden?

Im Großen und Ganzen war es eher ungewohnt plötzlich als „leitende“ Person auf dem Spielfeld zu stehen und Spiele zu leiten, anstatt als Feldspieler im Spielgeschehen mitzumischen.

  • Wieso haben Sie sich gerade für das Amt des Schiedsrichter entschieden?

Ich wollte den Fußball aus einer anderen Perspektive kennenlernen und erfahren was es bedeutet Verantwortung für ein Spiel zu übernehmen.

  • Ist es für sie etwas Besonderes, Schiedsrichter zu sein?

Jedes Spiel stellt einen immer wieder vor eine neue Herausforderung und verlangt volle Konzentration und eine gute Ausdauer. Diese Eigenschaften versuche ich in jedem Spiel so gut wie möglich umzusetzen.  

  • Beeinträchtigt die Tätigkeit als Schiedsrichter Ihr Berufs- und Privatleben?

Ganz im Gegenteil, ich nutze die Schiedsrichterei als Ausgleich zum beruflichen Alltag. Neue Erfahrungen zu sammeln sehe ich dabei als sehr positiven Nebenaspekt an.  

  • Üben Sie eine weiter ehrenamtliche Tätigkeit im Bereich Fußball aus?

Ja ich bin außerdem im NFV Gesamtvorstand des Kreises Helmstedt als Schriftführerin tätig.

  • Was war ihr Größtes Erlebnis?

Das größte Highlight war für mich das Freundschaftsspiel zwischen den Frauen des VFL Wolfsburg und der 1. Herren Mannschaft des TSV Danndorf zu leiten. Vor knapp 250 Zuschauern war diese Spielleitung ein unvergessliches Ereignis.

  • Nach einem Zusammenprall von Stürmer und Torwart werden beide Spieler auf dem Spielfeld behandelt. Der Schiedsrichter fordert den Stürmer danach auf, das Spielfeld zu verlassen. Handelt er korrekt?

Nein handelt er nicht, sobald Torwart und Feldspieler beide behandelt werden müssen, dürfen beide auf dem Spielfeld bleiben. Ebenso bei zwei Spielern der gleichen Mannschaft, hier müssen nach einer Behandlung auch beide nicht das Spielfeld verlassen. Ausnahme ist wenn sie Bluten, dann dürfen sie auch erst nach Kontrolle wieder in einer Spielunterbrechung rein, wie jeder blutende Spieler. Eine weitere Ausnahme ist der Torwart, den er muss das Feld nicht verlassen wenn er sich verletzt hat. Das Spiel kann nicht ohne einen Torwart fortgeführt werden. Wenn die Behandlung zu lange dauert muss entweder der Torwart ausgewechselt werden oder ein Feldspieler nimmt den Platz des Torwarts ein so lange dieser behandelt wird.  

Seite zuletzt aktualisiert am: 23.09.2016

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